Saisonkräfte und Erntehelfer rechtzeitig planen: der Zeitplan für Arbeitgeber
Wer im Frühjahr Erntehelfer braucht, sollte im Winter anfangen. Ein Zeitplan rückwärts vom Saisonstart, für Landwirtschaft, Gartenbau, Gastronomie und Hotels.
Die Ernte richtet sich nicht nach dem Arbeitsmarkt. Wenn der Spargel sticht, die Erdbeeren reif sind oder die Hotelsaison beginnt, müssen die Leute da sein. Wer erst dann sucht, konkurriert mit allen anderen Betrieben um dieselben Kandidaten.
Der Zeitplan, rückwärts vom Saisonstart
Drei Monate vorher: Bedarf festlegen. Wie viele Leute, für welche Tätigkeiten, von wann bis wann? Gibt es Unterkunft, wie wird bezahlt, wer holt die Leute ab?
Zehn bis acht Wochen vorher: Suche starten. Gute Saisonkräfte kommen oft jedes Jahr wieder und sagen früh zu. Wer zu spät fragt, bekommt, wer übrig ist.
Sechs bis vier Wochen vorher: Zusagen einholen. Jeder Kandidat sollte wissen, was ihn erwartet: Tätigkeit, Arbeitszeiten, Lohn, Unterkunft, Anreise.
Zwei Wochen vorher: Anreise planen. Wer kommt wann, wer holt ab, was wird am ersten Tag gebraucht?
Für Kandidaten, die ein Visum brauchen, verschiebt sich alles um Monate nach vorn. Für die meisten Saisonbetriebe ist deshalb der EU-Weg der schnellste.
EU-Bürger: der schnellste Weg
Bürger aus EU-Staaten wie Rumänien, Bulgarien, Ungarn oder der Slowakei dürfen ohne Visum und ohne Arbeitserlaubnis in Deutschland arbeiten. Für die meisten Saisonbetriebe ist das der realistische Weg, auch kurzfristig.
Kurzfristige Beschäftigung: was Sie wissen sollten
Eine Beschäftigung, die im Kalenderjahr auf höchstens drei Monate oder 70 Arbeitstage begrenzt ist und nicht berufsmäßig ausgeübt wird, ist sozialversicherungsfrei. Ob das im Einzelfall zutrifft, hängt von der Person ab. Klären Sie es mit Ihrem Steuerberater oder Lohnbüro, bevor Sie Verträge machen.
Unterkunft entscheidet
Für Saisonkräfte, die aus dem Ausland anreisen, ist die Unterkunft oft der wichtigste Punkt, noch vor dem Lohn. Sagen Sie jedem Kandidaten vorher, wie untergebracht wird und was es kostet. Überraschungen bei der Anreise sind der häufigste Grund, warum Saisonkräfte nach wenigen Tagen wieder gehen.
So arbeiten wir
B&G Projects findet Saison- und Erntehelfer für Landwirtschaft, Obst- und Gemüsebau, Gartenbau und Baumschulen, und Saisonpersonal für Gastronomie und Hotels. Wir rekrutieren in der ganzen EU und auf dem Balkan, sprechen jeden Kandidaten persönlich und klären Unterkunft, Anreise und Arbeitszeiten, bevor er zusagt.
Schreiben Sie uns Saisonstart, Anzahl, Tätigkeit und Einsatzort an info@bug-projects.com. Anfragen per E-Mail bearbeiten wir vorrangig.
Questions people ask
Wann sollten wir Erntehelfer anfragen?
Idealerweise zwei bis drei Monate vor Saisonbeginn. EU-Bürger können auch kurzfristig kommen, aber die besten Kandidaten sagen früh zu. Für Kandidaten mit Visum brauchen Sie deutlich mehr Vorlauf.
Brauchen Saisonkräfte aus Rumänien oder Bulgarien eine Arbeitserlaubnis?
Nein. Rumänien und Bulgarien sind EU-Mitglieder; ihre Bürger dürfen ohne Arbeitserlaubnis in Deutschland arbeiten.
Was ist eine kurzfristige Beschäftigung?
Eine Beschäftigung, die im Kalenderjahr auf höchstens drei Monate oder 70 Arbeitstage begrenzt ist und nicht berufsmäßig ausgeübt wird. Sie ist sozialversicherungsfrei; ob sie im Einzelfall vorliegt, sollten Sie mit Ihrem Steuerberater oder Lohnbüro klären.